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Ärzteschaft

Bundesärztekammer gegen Bachelor/Master in der Medizin

Dienstag, 21. Februar 2012

Berlin – Die Bedeutung der ärztlichen Approbation hat die Bundesärztekammer (BÄK) im Hinblick auf die neue European Medical School in Oldenburg/Groningen (Niederlande) betont. „In Zeiten des Ärztemangels brauchen wir mehr denn je gut ausgebildete Mediziner. Aber unterhalb des Status der ärztlichen Approbation darf es keine Arztzulassung geben“, sagte Martina Wenker, Vizepräsidentin der BÄK.

Ab Wintersemester 2012/13 wird die neue Medical School erstmals in Deutschland eine Medizinerausbildung mit wahlweise Bachelor- und Masterabschluss an der niederländischen Universität Groningen oder Staatsexamen an der Universität Oldenburg anbieten. Studierende können den Bachelor nach sechs Semestern erwerben.

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Der wissenschaftliche Anspruch an das Medizinstudium und die gestiegenen Anforderungen an ein komplexes Krankheitsverständnis und multimodale Therapiekonzepte seien aber mit einem drei- bis vierjährigen Bachelor-Medizinstudium nicht vereinbar, so Wenker. Die Aufteilung in ein zweistufiges Studiensystem mit einerseits berufsfeld-bezogenem und andererseits wissenschaftlichem Studium konterkariere die Approbationsordnung in Deutschland, kritisierte die BÄK-Vizepräsidentin.

© hil/aerzteblatt.de

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