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Karrierechancen von Frauen in der Medizin stagnieren

Mittwoch, 22. Februar 2012

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Berlin/Hamburg – Die Chancen von Frauen in der fachärztlichen Weiterbildung sind dem Deutschen Ärztinnenbund zufolge nicht gestiegen. Das wurde auf einer Tagung des Projektes „Karriereverläufe von Ärztinnen und Ärzten in der fachärztlichen Weiterbildung“ (KarMed) in Hamburg deutlich.

„Wir stellen immer wieder fest, dass Ärztinnen – insbesondere mit Kindern – kaum eine Chance haben, an die Spitze zu gelangen“, sagte Projektleiter Hendrik van den Bussche. Die Wissenschaftler hatten vorher jährlich mehr als 1.000 Absolventen des Medizinstudiums befragt. Hinzu kamen Interviews und Gruppendiskussionen mit Ärztinnen, Ärzten und Ärzteehepaaren.

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„Das Fazit der Tagung ist, dass die Krankenhausträger für Arbeitsbedingungen und die Ärztekammern für Weiterbildungskonzepte sorgen müssen, die es Ärztinnen besser als bisher ermöglichen, ihre Weiterbildung erfolgreich abzuschließen, voll berufstätig zu sein und leitende Positionen einzunehmen. Dies ist speziell für Ärztinnen mit Kindern ein ungelöstes Problem“, so van den Bussche.

„Die Tagung hat beeindruckend gezeigt, wie sich das Berufsbild der Ärztin wandelt und dass die Chancen für Ärztinnen berufstätig zu sein und Karriere zu machen, bei gleichbleibenden Rollenzuweisungen nach wie vor stagnieren“, so das Fazit der Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, Regine Rapp-Engels. © hil/aerzteblatt.de

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