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Arzneimittel­ausgaben der Betriebskranken­kassen gesunken

Dienstag, 28. Februar 2012

Berlin – Rund 4,5 Milliarden Euro haben die Betriebskrankenkassen 2011 für Arzneimittel ausgegeben. Im Vergleich zum Jahr 2010 sind dies 102 Millionen Euro oder 2,2 Prozent weniger.

Verantwortlich dafür sind laut dem BKK-Bundesverband die Anhebung des Apothekenabschlages und die Einführung eines Großhandelsrabattes im Rahmen des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes. Aber auch ein schon Mitte 2010 eingeführter erhöhter Herstellerrabatt habe gewirkt. „Doch eine dauerhafte Lösung sind die erhöhten Rabatte nicht, da sie zeitlich befristet sind. Um die Patienten langfristig finanziell zu entlasten, werden daher dringend weitere Maßnahmen zur Ausgabenbegrenzung benötigt“, sagte der Geschäftsführer des BKK Bundesverbandes, Heinz Kaltenbach.

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Der Bundesverband wies darauf hin, dass sich die Ausgaben regional deutlich voneinander unterscheiden: Während in dem Zuständigkeitsbereich der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Bayerns im Jahr 2011 für jeden BKK Versicherten durchschnittlich 287 Euro für Arzneimittel anfielen, waren es im Bereich der KV Sachsen rund 475 Euro. © hil/aerzteblatt.de

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