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Ausland

Zahl der Suizide in US-Armee nach Irakkrieg deutlich angestiegen

Montag, 12. März 2012

Paris – Die Zahl der Suizide in der US-Armee ist nach Aussage einer Studie von Militärärzten in den Jahren nach dem Irakkrieg deutlich angestiegen. Der am Donnerstag in dem Fachmagazin Injury Prevention veröffentlichten Untersuchung zufolge war die Zahl der Suizide von US-Streitkräften zwischen 1977 und 2003 leicht rückläufig und lag unter der innerhalb der US-Gesellschaft. Im Jahr 2008 war sie mit 140 Selbsttötungen schließlich um 80 Prozent höher als im Jahr 2004, dem Jahr nach der US-Invasion.

Die US-Militärärzte gaben in ihrer Untersuchung die Einschätzung ab, dass rund ein Drittel der Fälle, in denen sich US-Soldaten das Leben nahmen, auf den Einsatz im Irak zurückzuführen seien. Meistens nahmen sich demnach junge, weiße Militärs eher niederen Ranges das Leben. Nach 2003 verdoppelte sich zudem die Zahl der ärztlichen Konsultationen und Behandlungen wegen psychischer Probleme. © afp/aerzteblatt.de

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