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Politik

Ministerin Steffens kritisiert Benachteiligung der Ärzte in NRW

Freitag, 16. März 2012

Köln – Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Bündnis 90/Grüne) hat die Honorierung der Ärzte in Nordrhein-Westfalen (NRW) kritisiert. Im Rahmen des „Gesundheitskongresses des Westens“ sagte sie, die finanzielle Benachteiligung der Ärzte in NRW gegenüber Ärzten in anderen Bundesländern sei „indiskutabel“.

„Ich sehe das genauso wie die Ärzte“, sagte Steffens. Geringere Mittel für die Versorgung seien ein „knallharter Wettbewerbsnachteil im Kampf um Talente“. „Ich werde das nicht akzeptieren. Die Ärzte wissen mich dabei an ihrer Seite, denn Konvergenz ist auch eine Frage der Gerechtigkeit“, so die Ministerin.

Peter Potthoff, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo), verwies auf die Notwendigkeit, bessere Arbeitsbedingungen für Ärzte zu schaffen. „Wer möchte, dass sich junge Ärzte in NRW niederlassen, muss endlich auf dringende Wünsche der Ärzteschaft eingehen“, sagte Potthoff. Ärzte müssten entlastet werden. „Die Praxen sind überfrachtet mit Dingen, die nichts mit dem Arztberuf zu tun haben.“

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Ein wichtiger Aspekt beim Wettbewerb um Ärztenachwuchs sei auch die Honorierung, bei der die Arbeitsbedingungen in NRW schlechter seien als in anderen Bundesländern. „Ich erwähne hier das Stichwort Konvergenz. Es liegt auf der Hand, dass junge Ärzte dorthin gehen, wo es ein höheres Regelleistungsvolumen gibt“, so der KV-Vorsitzende. © hil/aerzteblatt.de

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