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Aktuelle Pollenflugvorhersage startet wieder

Mittwoch, 21. März 2012

Berlin – Mit Beginn der Pollensaison nehmen rund 45 Pollenflugfallen in Deutschland wieder ihren Betrieb auf. Bundesweit sorgen spezielle Zählgeräte an fünf Tagen der Woche für Analysen und Auswertungen der Pollen, die von den Pollenfallen erfasst worden sind. Aus diesen Messwerten entsteht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst die aktuelle Pollenflugvorhersage. Darauf hat die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) hingewiesen.

Karl-Christian Bergmann, Leiter der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID), erläutert das Verfahren: „Bundesweit stehen die Pollenfallen auf den Dächern von Klinken und Privathäusern. Zehn von ihnen sind das ganze Jahr in Betrieb – es sind unsere Referenzmessstellen“, so Bergmann.

Mit Hilfe eines Motors wird die Umgebungsluft durch einen kleinen Schlitz im Gehäuse in das Innere der Pollenfalle gesaugt. Eine Windfahne garantiert dabei das Ansaugen der Luft aus der jeweils herrschenden Windrichtung. Diese Luft wird auf eine Trommel geleitet, die mit einem beschichteten Plastikstreifen für das Anhaften der in der Luft enthaltenen Pollen sorgt. Diese Trommel dreht sich pro Stunde um zwei Millimeter und wird nach 24 Stunden ausgetauscht.

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Das 48 Millimeter lange Klebeband der Spule wird mikroskopisch untersucht. Alle Pollenarten verfügen laut Bergmann über charakteristische Strukturen. Diese sind unter dem Lichtmikroskop erkennbar und werden gezählt. Die Messwerte werden dann dem Deutschen Wetterdienst gemeldet. Die Meteorologen gleichen sie mit anderen Daten ab, unter anderem mit dem Wind, dem zu erwartenden Niederschlag und der Temperatur. © hil/aerzteblatt.de

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