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Hochschulen

Studierende suchen nach psychologischer Beratung

Freitag, 23. März 2012

Dresden/Berlin – Studierende nehmen die psychologische Beratung der Studentenwerke immer häufiger in Anspruch. Im Jahr 2010 waren es 26.000 Studierende, 14 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das berichtet das Deutsche Studentenwerk (DSW). Insgesamt bieten 43 der 58 Studentenwerke psychologische Beratung für Studierende an.

„Die Problemlagen der Studierenden sind sehr heterogen“, kommentierte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. Die Studierenden kamen wegen Arbeits- und Lernstörungen, Prüfungsängsten, Fragen der Stressbewältigung, aber auch wegen Identitäts- und Selbstwertproblemen, Selbstzweifeln und depressiven Verstimmungen.

Generell sei zu beobachten, dass der subjektiv empfundene Druck im Studium wachse. „Die Studierenden von heute sehen sich auch einem starken gesellschaftlichen Erwartungs- und Leistungsdruck ausgesetzt“, so Meyer auf der Heyde. Angesichts des steigenden Beratungsbedarfs fordert das DSW mehr finanzielle Unterstützung durch die Länder. © hil/aerzteblatt.de

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