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Medizin­technik-Verband fordert schnelle Umsetzung von Innovationen

Dienstag, 27. März 2012

Berlin – Den medizintechnischen Fortschritt in Deutschland weiter zu fördern und Hemmnisse zu beseitigen, hat der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) in seinem Jahresbericht 2011/2012 gefordert. „Die übergreifende und koordinierte Zusammenarbeit der Ministerien muss weiter vorangetrieben werden“, betonte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Meinrad Lugan Ende März in Berlin.

Medizintechnologien sind eine Wachstumsbranche, über 170.000 Menschen in Deutschland arbeiten darin. Die Exportquote liegt bei über 65 Prozent. Im Durchschnitt investieren die forschenden MedTech-Unternehmen rund neun Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung.

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Der BVMed betonte, die Firmen entwickelten ihre Medizinprodukte in enger Absprache mit den ärztlichen Anwendern. Diese Zusammenarbeit sei der Garant für einen enormen medizintechnischen Fortschritt, der Leben rette und die Lebensqualität der Menschen verbessere.

„Eine qualitativ hochwertige, sichere und notwendige Patientenversorgung muss Vorrang vor reinen finanziellen Interessen der Kostenträger haben“, sagte der BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim Schmitt. © hil/aerzteblatt.de

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