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Ärzteschaft

Ärztinnen fordern bessere Berufschancen

Mittwoch, 28. März 2012

Köln – Die Rahmenbedingungen für Ärztinnen in der Facharztweiterbildung müssen sich deutlich verbessern. Das hat der Deutsche Ärztinnenbund gefordert. Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Hamburg und Leipzig hat der Verband ein Memorandum zur Verbesserung der beruflichen Entwicklung von Ärztinnen vorgelegt.

Den Autorinnen geht es um eine bessere Qualität der Facharztweiterbildung insgesamt. Sie fordern  klar strukturierte Stations- und Organisationabläufe. Teamarbeit und flache Hierarchien sind weitere Punkte. Die Lan­des­ärz­te­kam­mern sollen den realen Umfang von Weiterbildungszeiten veröffentlichen und die Ursachen von Verzögerungen analysieren.

In dem Memorandum geht es neben grundlegenden Problemen um eine geschlechtsspezifische Perspektive. Vorgeschlagen wird der Ausbau von Mentoring-Programmen für Ärztinnen. Empfohlen wird darüber hinaus eine individualisierte Beratung zu Mutterschutzregelungen mit Gefährdungsbeurteilung. Notwendig seien außerdem mehr Kinderbetreuungsangebote sowie eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

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Das Memorandum enthält die Ergebnisse der Arbeitstagung „Geschlechterspezifische Perspektiven und Umsetzungsstrategien in der fachärztlichen Weiterbildung“ in Hamburg im Februar 2012. Diese wurde vom Deutschen Ärztinnenbund und dem Forschungsprojekt „Karriereverläufe von Ärztinnen und Ärzten in der fachärztlichen Weiterbildung“ (KarMed) veranstaltet.

An der KarMed-Studie sind das Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, und das Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung, Universität Leipzig, beteiligt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert. © BH/aerzteblatt.de

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