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Mannheimer Augenexperte unterstützt Massen-Screening in China

Donnerstag, 29. März 2012

Mannheim – Ein umfangreiches Bevölkerungsscreening mit mehr als 560.000 Teilnehmern in der ländlichen Region um Peking (Greater Beijing) unterstützt der Direktor der Augenklinik der Universitätsmedizin Mannheim, Jost Jonas. Das Beijing Institute of Ophthalmology (BIO), das gleichzeitig WHO Zentrum für Ophthalmologie in China ist, hat das Vorhaben initiiert. Jonas ist seit 2006 Ehrendirektor („Honorary Director“) dieses Institutes und hat das Screening mit vorbereitet.

Um den Augenstatus der mehr als eine halbe Million Menschen zu erfassen, wurden 2.500 Hochschulabsolventen in der Augentechnik geschult. Sie haben die Teilnehmer untersucht und Probanden mit einer Sehschärfe geringer als 0,3 an regionale Gesundheitszentren überwiesen, in denen die erkrankten Augen fotografiert wurden. Via Telemedizin wurden die Aufnahmen an ein Zentrum transferiert, in dem Spezialisten den Grund der Sehschwäche zentral diagnostiziert haben.

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„Das regionale Projekt, das quasi als Probelauf für ein flächendeckendes Public Health Care System zur Augengesundheit in China dient, hat den Nutzen und die Durchführbarkeit eines so groß angelegten Untersuchungsprogramms bewiesen“, hieß es aus Mannheim. © hil/aerzteblatt.de

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