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Medizin

UV-Foto zeigt Hautkrebsrisiko bei Teenagern

Donnerstag, 29. März 2012

Denver – UV-Fotos des Gesichts machen erste Sonnenschäden der Haut sichtbar. In einer Studie im Journal of the American Academy of Dermatology (Online) korrelierte die Anzahl der UV-Flecken mit den klassischen Risikofaktoren.

Die UV-Fotos, die Robert Dellavalle vom University of Colorado Cancer Center in Denver Colorado von den 585 Kindern im Alter von 12 Jahren machte, wirken nicht gerade schmeichelhaft. Auch bei Kindern die keine erkennbaren Sommersprossen haben, ist das Gesicht übersät mit Flecken, die laut Dellavalle auf erste Sonnenschäden der Haut hinweisen.

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Der Vergleich mit den Eigenschaften der Kinder zeigen, dass die Zahl der UV-Flecken mit den bekannten Risikofaktoren für das maligne Melanom korreliert. Am meisten UV-Flecken hatten weiße Kinder europäischer Herkunft mit roten Haaren oder blauen Augen, einen hellen Hauttyp und einer größeren Anzahl von Naevi. Sie haben das höchste Hautkrebsrisiko.

Anhand dieser Risikofaktoren kann der Arzt auch ohne eine UV-Fotografie erkennen, welche Menschen einen besonderen Lichtschutz benötigen. Teenagern sei die Notwendigkeit jedoch häufig schwer zu vermitteln. Die schockierenden UV-Fotografien seien hier hilfreich, findet Dellavalle, da sie die Kinder schlagartig von den Risiken überzeugen könnten. © r0e/aerzteblatt.de

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