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US-Bundesstaat New York verbietet synthetisches Marihuana

Freitag, 30. März 2012

New York – Der US-Bundesstaat New York hat mit sofortiger Wirkung den Verkauf von synthetischem Marihuana verboten. Wie die Behörden am Donnerstag mitteilten, werden 10.000 potenzielle Verkaufsstellen schriftlich darauf hingewiesen, dass die auch als „Spice” bekannte Modedroge „sehr gefährlich” ist. Bislang konnte das synthetische Marihuana in Tabak- und Lebensmittelläden verkauft werden.

Unter den Gesundheitsschäden, die von dem synthetischen Marihuana hervorgerufen werden können, listete der Leiter der Gesundheitsbehörde, Nirav Shah, unter anderem Nierenversagen, Übelkeit, Ohnmacht, Verfolgungswahn und Herzrasen auf. Diese könnten auch zum Tod führen. Im synthetischen Marihuana ist der Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten.

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Das am Donnerstag ausgegebene Verbot gilt für den Bundesstaat New York und die Stadt New York City. In anderen Bundesstaaten ist das synthetische Marihuana nicht verboten. Allerdings besteht für einige der Chemikalien, die bei der Herstellung verwendet werden, ein landesweites Verbot der Drogenfahndungsbehörde DEA.

© hil/aerzteblatt.de

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