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Ärzteschaft

Kinderärzte kritisieren Betreuungsgeld

Mittwoch, 4. April 2012

Köln/Brixen – Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) zweifelt an der Sinnhaftigkeit des neuen Betreuungsgeldes. Das Betreuungsgeld sollen Eltern erhalten, die ihre unter dreijährigen Kinder zu Hause betreuen. Es soll zunächst 100 Euro und ab 2014 150 Euro monatlich betragen. Hartz-IV-Empfänger sind davon ausgenommen.

„Zahlreiche Studien belegen, dass eine frühzeitige Förderung in gut ausgestatteten Kitas die soziale und intellektuelle Entwicklung der Kinder fördert“, sagte BVKJ-Präsident Wolfram Hartmann gestern am Rande eines Internationalen Kinderärztekongresses in Brixen.

Insbesondere Kinder aus sozial schwachen und bildungsfernen Familien profitierten von einer solchen sozialkompensatorischen Förderung. „Daher lehnen wir das Betreuungsgeld in der geplanten Form ab und fordern stattdessen den Ausbau des gesamten Frühfördersystems“, so Hartmann.

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Darüber hinaus könnte eine bessere Berücksichtigung von Erziehungszeiten im Rentensystem die Benachteiligung von Müttern gegenüber kinderlosen Berufstätigen mindern und hier für mehr Gerechtigkeit sorgen, so der BVKJ-Vorsitzende. © hil/aerzteblatt.de

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