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Tai-Chi nützt Parkinson-Patienten

Mittwoch, 11. April 2012

Sigismund-von-Dobschütz

Berlin – Auf die Bedeutung auch der nicht-medikamentösen Therapieverfahren hat die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) zum heutigen Welt-Parkinson-Tag hingewiesen. Neben der individuellen Einstellung mit Medikamenten sind begleitende Maßnahmen wie die Physiotherapie wichtig, um die Alltagskompetenz der Betroffenen so lange wie möglich zu erhalten. So stürzten Parkinson-Patienten seltener und bewältigten alltägliche Erledigungen besser, wenn sie zweimal in der Woche jeweils eine Stunde lang das Schattenboxen Tai-Chi übten.

„Mit einer für jeden Patienten maßgeschneiderten Therapie können die Patienten heute deutlich länger als noch vor 15 Jahren ihre Selbstständigkeit bewahren“, erläuterte der Parkinson-Spezialist Wolfgang Oertel aus Marburg, Erster Vorsitzender der DGN.

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In Deutschland sind mehr als 250.000 Menschen von der früher „Schüttellähmung“ genannten Krankheit betroffen. Im Durchschnitt sind die Patienten bei der Diagnose etwa 60 Jahre alt, rund zehn Prozent erkranken bereits zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr.

Die Anzahl der Patienten steigt, weil die Bevölkerung insgesamt älter wird und die Patienten dank besserer Therapie länger leben. Auch die Zahl der Neuerkrankungen wird laut der DGN durch geburtenstarke Jahrgänge in naher Zukunft zunehmen. Durch eine Verbesserung der Therapie haben Parkinson-Patienten heute die gleiche Lebenserwartung wie Gesunde. © hil/aerzteblatt.de

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