Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Tai-Chi nützt Parkinson-Patienten

Mittwoch, 11. April 2012

Sigismund-von-Dobschütz

Berlin – Auf die Bedeutung auch der nicht-medikamentösen Therapieverfahren hat die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) zum heutigen Welt-Parkinson-Tag hingewiesen. Neben der individuellen Einstellung mit Medikamenten sind begleitende Maßnahmen wie die Physiotherapie wichtig, um die Alltagskompetenz der Betroffenen so lange wie möglich zu erhalten. So stürzten Parkinson-Patienten seltener und bewältigten alltägliche Erledigungen besser, wenn sie zweimal in der Woche jeweils eine Stunde lang das Schattenboxen Tai-Chi übten.

„Mit einer für jeden Patienten maßgeschneiderten Therapie können die Patienten heute deutlich länger als noch vor 15 Jahren ihre Selbstständigkeit bewahren“, erläuterte der Parkinson-Spezialist Wolfgang Oertel aus Marburg, Erster Vorsitzender der DGN.

In Deutschland sind mehr als 250.000 Menschen von der früher „Schüttellähmung“ genannten Krankheit betroffen. Im Durchschnitt sind die Patienten bei der Diagnose etwa 60 Jahre alt, rund zehn Prozent erkranken bereits zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr.

Die Anzahl der Patienten steigt, weil die Bevölkerung insgesamt älter wird und die Patienten dank besserer Therapie länger leben. Auch die Zahl der Neuerkrankungen wird laut der DGN durch geburtenstarke Jahrgänge in naher Zukunft zunehmen. Durch eine Verbesserung der Therapie haben Parkinson-Patienten heute die gleiche Lebenserwartung wie Gesunde. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

25. April 2018
Berlin/Neuss – Vor Fehlmedikationen bei Parkinson warnen die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) und der Verband für Qualitätsentwicklung in Neurologie und Psychiatrie
Neurologen und Patienten warnen vor Fehlmedikation durch Aut-idem-Regelung bei Parkinson
24. April 2018
San Francisco – US-Veteranen, die ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatten, erkrankten in der Folge häufiger am Morbus Parkinson. Ein erhöhtes Risiko war in einer retrospektiven Kohortenstudie in
Parkinson: Schon eine einzige Hirnerschütterung könnte Risiko erhöhen
24. April 2018
New York – Die Behandlung von Patienten mit Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn mit TNF-Inhibitoren könnte einen unverhofften Zusatznutzen haben. Laut einer Analyse von Versichertendaten in JAMA
Entzündliche Darm­er­krank­ungen: TNF-Blocker könnten vor Parkinson schützen
12. März 2018
Marburg – Parkinsonkranke zeigen eine bessere Impulskontrolle etwa in Bezug auf Spielsucht, Hypersexualität oder Fressattacken, wenn die Therapie eine Hirnstimulation umfasst und nicht nur rein
Hirnstimulation verbessert Impulskontrolle bei Parkinson
14. Januar 2018
New York – Die entzündliche Darmkrankheit Morbus Crohn und die degenerative Hirnerkrankung Morbus Parkinson haben eine gemeinsame genetische Wurzel. Untersuchungen in Science Translational Medicine
Gen beeinflusst Risiko auf Morbus Crohn und Morbus Parkinson
3. Januar 2018
London/Cambridge – Ein Protein namens Alpha-Synuclein könnte ein Auslöser für die Entwicklung der Parkinsonerkrankung sein. Das berichten Wissenschaftler um die Erstautorin Giuliana Fusco vom Imperial
Wie toxische Proteine Parkinson auslösen können
12. Dezember 2017
Denver – Ein anspruchsvolles Ausdauertraining, das Patienten mit einem neu diagnostizierten Morbus Parkinson bis zu viermal in der Woche bis an ihre Leistungsgrenzen herausforderte, hat in einer

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige