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Schweiz: Immer mehr Ältere wollen Beihilfe zum Suizid

Montag, 16. April 2012

Zürich – Die Schweizer Ärzte werden nach einer Studie immer häufiger mit Wünschen nach Beihilfe zum Suizid konfrontiert. Ein Drittel der Fälle bestehe aus Personen, die keine tödliche Krankheit hätten, heißt es in einer Studie des Nationalen Forschungs­fonds FNS, über den Schweizer Medien gestern berichteten.

Danach bitten auch immer mehr Senioren um Beihilfe zur Selbsttötung, die weder unter einer schlimmen Krankheit noch unter starken Behinderungen leiden. Das führe bei immer mehr Ärzten zu Gewissenskonflikten, sagte der Züricher Geriatrieexperte Georg Bossard der Neuen Züricher Zeitung am Sonntag.

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Nach Einschätzung des Mitglieds der nationalen Ethikkommission, Ruth Baumann-Hölzle, verliert der Suizid immer stärker seine Tragik und wird zu einer Option, die nicht nur toleriert wird, sondern zu der Menschen sogar ermutigt werden. © kna/aerzteblatt.de

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