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Deutsche Diagnostika-Branche erwartet weiteres Wachstum

Dienstag, 17. April 2012

München/Berlin – Die Deutsche Analysen-, Bio- und Labortechnik befindet sich auf einer Erfolgswelle. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um acht Prozent auf 6,6 Milliarden Euro, in diesem Jahr erwartet die Branche ein Plus von rund sechs Prozent. Das berichtet der Branchenverband Spectaris anlässlich der Messe „Analytica“ in München.

Im Inland stiegen die Umsätze 2011 um 9,4 Prozent auf 3,12 Milliarden Euro. Auch die Anzahl der Beschäftigten konnte zulegen und lag mit 37.500 Mitarbeitern um 5,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. 30 Prozent des Inlandsumsatzes entfallen auf die chemisch-pharmazeutische Industrie, 25 Prozent auf die Öffentliche Hand. Weitere Anwendungs­felder finden sich in der Lebensmittelindustrie, in der Biotechnologie oder im Bereich der Krankenhäuser und Diagnostik.

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Aber nicht nur im Inland, auch international sind die deutschen Hersteller erfolgreich. Rund 53 Prozent des Umsatzes erwirtschaften die Unternehmen im Ausland. Der Auslandsumsatz lag in 2011 mit 3,5 Milliarden Euro um 7,6 Prozent über dem Vorjahr. Während das EU-Geschäft schwächelt, profitieren die Firmen derzeit von Zuwächsen in Nordamerika und einer hohen Nachfrage aus Osteuropa und Asien, wo das Geschäft mit zweistelligen Zuwachsraten wächst.

2011 entfielen rund 27 Prozent der deutschen Branchen-Ausfuhren auf Asien. Mit einem Anteil von zwölf Prozent am deutschen Gesamtexport belegt die Volksrepublik China dabei inzwischen Platz zwei der wichtigsten Zielländer. Die USA kauften 13 Prozent der deutschen Exporte.

„Gesellschaftliche, länderübergreifende Megatrends wie Gesundheit oder Umwelt, aber auch das industrielle Wachstum in den Schwellenländern bieten international ein hohes Wachstumspotenzial“, sagte Mathis Kuchjeda, Vorsitzender des Fachverbandes Ana­lysen-, Bio- und Labortechnik bei Spectaris. Die deutschen Hersteller profitierten dabei von ihrem guten Ruf und innovativen Produkten. Laut dem Verband investieren die Firmen seit Jahren rund acht Prozent des Umsatzes in die Forschung und Entwicklung. © hil/aerzteblatt.de

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