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Ausland

Bahr bietet Libyen Hilfe für Gesundheitswesen an

Dienstag, 17. April 2012

Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Daniel Bahr (FDP) hat Libyen deutsche Hilfe beim Aufbau des Gesundheitswesens zugesagt. Bei einem Besuch in Tripolis vereinbarte Bahr heute mit der libyschen Regierung eine Zusammenarbeit bei Ärzteschulung, Kranken­hausmanagement und Rettungswesen, wie das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium in Berlin mitteilte. Die Behandlung libyscher Kriegsverletzter in deutschen Kliniken solle fortgesetzt und in einem Deutsch-Libyschen Gesundheitsabkommen geregelt werden.

Beide Seiten hätten sich „ein ambitioniertes Arbeitsprogramm vorgenommen", erklärte Bahr. „Ich bin sicher, dass wir gesundheitspolitisch einen wesentlichen Beitrag zum arabischen Frühling in Libyen leisten können."  Bislang sind mehr als tausend libysche Verletzte aus den Kämpfen mit Truppen des früheren Machthabers Muammar al-Gaddafi in Deutschland behandelt worden.

Die Vereinbarung sieht vor, dass libysche Ärzte in deutschen Krankenhäusern zu Fachärzten weitergebildet werden. Experten für Medizinmanagement sollen Libyen beim Ausbau der Infrastruktur beraten, außerdem soll Know-how für ein flächendeckendes Rettungswesen an Libyen weitergegeben werden. Bahr traf in Tripolis unter anderem seine Amtskollegin Fatima Hamrusch und Vize-Regierungschef Mustafa Abuschakur. © afp/aerzteblatt.de

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