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Neue Leitlinie für die Bildgebung des Herzens

Donnerstag, 19. April 2012

Berlin/Düsseldorf – „Konsensusempfehlungen zum Einsatz der Herzbildgebung mit Computertomographie und Magnetresonanztomographie“ haben Kardiologen und Radiologen gemeinsam herausgegeben.

Sie fassen die Anwendungsgebiete der beiden bildgebenden Verfahren zusammen und bewerten jeweils, ob CT und MRT zur Beantwortung einer speziellen Frage geeignet sind, ob sie ein Verfahren der ersten Wahl darstellen oder nur eingesetzt werden sollten, wenn andere bildgebende Verfahren zu keiner eindeutigen Diagnose führen oder ob sie für eine Fragestellung keinen sinnvollen Beitrag liefern können. Knapp 400 Verweise auf Studien verdeutlichen den wissenschaftlichen Hintergrund der jeweiligen Aussage.

Die Struktur der Empfehlung unterscheidet sich von den bisherigen deutsch- und englischsprachigen Publikationen zu diesem Thema. Die aktuelle Konsensusempfehlung orientiert sich nicht an den Bildgebungsmethoden, sondern gliedert sich nach den großen Krankheitsgruppen. Behandelt werden die koronare Herzerkrankung, Kardiomyopathien, Herzrhythmusstörungen, Herzklappenfehler, Perikarderkrankungen, erworbene und strukturelle Veränderungen sowie angeborene Herzfehler. © hil/aerzteblatt.de

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