NewsÄrzteschaftÄrzte sollen Männer zur Vorsorge aufrufen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Ärzte sollen Männer zur Vorsorge aufrufen

Montag, 23. April 2012

München – Die Bayerische Lan­des­ärz­te­kam­mer hat die Ärzte aufgerufen, „jede Gelegenheit zu nutzen, ihre Patienten zur Vorsorge zu motivieren“. Anlass ist eine vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit ins Leben gerufene Themenwoche „Männergesundheit“, die noch bis zum 27. April läuft.

„Männer wollen stets Leistungsbereitschaft signalisieren, Kranksein gilt als Schwäche, und Krankheit wird tabuisiert. Hier müssen wir ansetzen, das Bewusstsein der Männer verändern und sie stärker für Vorsorgeuntersuchungen sensibilisieren“, sagte der Präsident der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer, Max Kaplan, im Bayerischen Ärzteblatt.

Anzeige

„So selten Männer zur Vorsorge gehen, so wenig nehmen sie auch Angebote zur Gesund­heits­förder­ung wahr, beispielsweise im Bereich Bewegung, gesunder Ernährung oder Stressreduktion“, sagte die Vizepräsidentin der Kammer, Heidemarie Lux. Beide wiesen darauf hin, dass die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern fünf Jahre unter der von Frauen liege.

Dass dies beeinflussbar sei, zeigten Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Danach haben Männer häufiger Übergewicht, leiden vermehrt an Alkoholsucht und der Anteil an Rauchern ist höher als bei Frauen.

Kaplan empfiehlt allen Männern ab 35 Jahren daher einen regelmäßigen Check-up und ab 45 die Krebsvorsorge.

  |  Themenwoche

© hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #560064
nocure
am Dienstag, 24. April 2012, 09:04

Die Ärztekammer macht sich lächerlich!

Es gibt keine Männervorsorge in den Richtlinien! Dazu wird in der Presse jeden Tag zu den einzelnen Untersuchungen die Nutzlosigkeit angeprangert, z.B.:
1: PSA - Unsinn
2: Sono Prostata - Unsinn
3: Ruhe EKG - Unsinn

Die Krebsvorsorge Mann beschränkt sich also auf die Tastuntersuchung Enddarm und Prostata, sowie die insuffizienten Hämoccult-Test. Das ist doch ein Witz!
Dann wurde bei den Frauen die Darmkrebsfrüherkennung auf das Niveau der Männer (50. LJ) angehoben. Dass soll jetzt wieder geändert werden? Warum?
Der Checkup 35+ ist eine Lachnummer, warum?
"Der Check-up 35 beinhaltet ein ausführliches Gespräch, die Untersuchung und eine abschließende Beratung bei Ihrem Arzt. Folgende Untersuchungen werden durchgeführt (neben RR/Puls):
Klinische Untersuchung (Ganzkörperstatus)
Abhören von Herz und Lunge
Abtasten des Bauchraumes
Beurteilung des Bewegungsapparates, der Haut und der Sinnesorgane
Blut-Untersuchungen (Gesamtcholesterin, Glukose)
Urin-Untersuchungen (auf Eiweiß, Glukose, Nitrit, rote und weiße Blutkörperchen)"

Dabei kommt dann raus, dass "Mann" zuviel trinkt, raucht und sich zu wenig bewegt. Wusste ich auch schon vorher........
Konsequenz? KEINE
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER