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Politik

CSU für Hausarztverträge ab Juli in Bayern

Montag, 23. April 2012

München – Für den Start neuer Hausarztverträge (HzV) zwischen dem Bayerischen Hausärzteverband (BHÄV) und der AOK sowie den Ersatzkassen in Bayern hat sich der Ge­sund­heits­mi­nis­ter des Bundeslandes, Marcel Huber, ausgesprochen. Das berichtet der BHÄV nach einem Gespräch mit Huber. Der Minister hat laut dem BHÄV seine Rechtsauffassung bekräftigt, wonach mögliche Klagen von Krankenkassen die Umsetzung der HzV-Verträge ab Anfang Juli nicht gefährden dürften und es sich um Verträge nach altem Recht handelt.

„Der Minister äußerte keinerlei Verständnis für die Klageandrohungen und hat sich eindeutig für den Erhalt der wohnortnahen hausärztlichen Versorgung und für die Stärkung des Hausarztberufes positioniert“, berichtet der BHÄV nach dem Gespräch.

Neue HzV für die Ersatzkassen betreffen nicht die Techniker Krankenkasse, für die es bereits länger einen HzV gibt.

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Der BHÄV weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Einschreibebelege der Versicherten dem HÄVG Rechenzentrum in Köln zum 1. Mai vorliegen müssen, damit die Behandlung der Patienten und die Abrechnung nach HzV-Vorgaben zum dritten Quartal 2012 beginnen können. Die Ärzte sollten die Belege daher spätestens am 28. April an das HÄVG Rechenzentrum AG, Edmund-Rumpler-Str. 2, 51149 Köln senden.

Eine Ausnahme machen die Belege für Versicherte der IKK Classic (ehemals Vereinigte IKK). Sie gehen bis zum 10. Mai an die IKK classic – Zentrale Beleglesung, Postfach 1160, 33041 Paderborn.   hil

© hil/aerzteblatt.de

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