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KVen begrüßen Bahrs Pläne zu Arznei- und Heilmittelregressen

Mittwoch, 25. April 2012

Berlin – Die vier in der sogenannten FALK-Kooperation verbundenen Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern begrüßen die Pläne von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Daniel Bahr (FDP), auch bereits laufende Prüfverfahren unter die Maxime „Beratung vor Regress“ zu stellen.

„Eines der zentralen Hindernisse für eine Niederlassung in einer Praxis ist das gesetzlich verordnete Prüfunwesen und die damit im Raum stehende Gefahr eines teilweise existenz­bedrohenden Regresses“, hieß es aus den KVen. Dass Bahr dieses „Damokles­schwert für die Praxen“ nun bereits in laufenden Verfahren entschärfen will, sei konsequent und richtig.

Sie fordern den Gesetzgeber auf, in einem der gerade laufenden Gesetzgebungs­verfahren festzuschreiben, das Prinzip „Beratung vor Regress“ für alle Prüfverfahren festzuschreiben, die zum 1. Januar 2012 noch nicht bestandskräftig abgeschlossen waren.

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Letztlich gehe es aber darum, die Richtgrößenprüfungen möglichst schnell vollständig abzuschaffen. „Richtgrößenprüfungen und Regresse müssen weg! Ärzte müssen endlich vom Generalverdacht befreit werden, Medikamente und Heilmittel ohne entsprechende medizinische Notwendigkeit zu verordnen“, hieß es aus den KVen. © hil/aerzteblatt.de

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