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Politik

Demenz: Alzheimer Gesellschaft begrüßt Ethikrat-Position

Mittwoch, 25. April 2012

Berlin – Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat die Stellungnahme des Deutschen Ethikrats zur Demenz begrüßt und zugleich mehr finanzielle Mittel zur Betreuung der Kranken gefordert. Es sei positiv, dass der Ethikrat Menschen mit Demenz ein Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft zuspreche, erklärte die Vorsitzende der Gesellschaft, Heike von Lützau-Hohlbein, gestern in Berlin.

Deshalb gelte es, die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen auch auf Demenzkranke anzuwenden. „Um dies praktisch umzusetzen, müssen wir stärker auf die Stimmen von Menschen mit Demenz hören und die Leistungen ihrer Angehörigen anerkennen, auch finanziell“, fügte von Lützau-Hohlbein hinzu.

Ein von der Alzheimer Gesellschaft und vom Ethikrat geforderter Nationaler Demenzplan werde nicht ohne zusätzliche finanzielle Mittel zu machen sein. Das werde sich schon bei der Neugestaltung der Pflegeversicherung zeigen, sagte die Vorsitzende. © kna/aerzteblatt.de

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