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DMP-Qualitätsbericht sieht Vorteile der koordinierten Chroniker-Betreuung

Freitag, 27. April 2012

Düsseldorf – Chronisch Kranke profitieren von der koordinierten Betreuung im Rahmen eines Chronikerprogramms (Disease Management Programm, DMP). Zu diesem Ergebnis kommt der gerade erschienene DMP-Qualitätsbericht 2010 für die Region Nordrhein. „Die Patienten profitieren bei DMP von einem hohen Grad an koordinierter ärztlicher Betreuung und individueller Schulung im Umgang mit ihrer Krankheit“, sagte Bernhard Brautmeier, Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein und Vorsitzender der Gemeinsamen Einrichtung DMP in Nordrhein.

Die Chronikerprogramme beziehen sich auf die Diagnosen Asthma bronchiale, chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD), Diabetes mellitus Typ 1/Typ 2, Koronare Herzerkrankung und Frauen mit Brustkrebs.

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Im Rheinland wurden 2010 rund 743.000 Patienten in DMPs behandelt, das sind 5,6 Prozent der Versicherten. Betreut haben sie 5.400 Hausärzte und eine großen Zahl von Fach- und Klinikärzten in 109 Krankenhäusern.

„Ein Indiz für den Erfolg des Programms ist zum Beispiel eine gelungene Blutdruckeinstellung bei Typ-2-Diabetikern – das Ziel lautet, den Blutdruck in einem normalen Bereich zu halten“, erläutert Lutz Altenhofen vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, das den Bericht erstellt hat. Dieses Ziel erreichten 57,2 Prozent der Patienten. Im Vergleich zum Jahr 2006 sei das eine Verbesserung von 5,2 Prozent. © hil/aerzteblatt.de

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