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Mehrheit der Generika sind im Rabattvertrag

Freitag, 27. April 2012

Frankfurt – Fünf Jahre nach Start der Arzneimittel-Rabattverträge 2007 sind die Mehrheit generischer Arzneien heute unter Rabattvertrag. Das berichtet der Pharma-Statistik­dienstleister imsHealth heute in Frankfurt. Konkret waren danach 2011 über 60 Prozent der abgegebenen patentfreien Medikamente rabattiert. Nach Angaben des Bundes­gesundheitsministeriums sparten die Kassen durch Rabattverträge 2011 1,6 Milliarden Euro.

ImsHealth rechnet nicht mit erheblichen Zunahmen bei den Rabattverträgen für Gene­rika. „Auch insofern richtet sich der Blick der Assekuranzen wohl auf das Segment patentgeschützter Arzneien“, so das Unternehmen. Schon jetzt gebe es eine Reihe von patentgeschützten Präparaten in Rabattverträgen. Dies werde in Zukunft noch zunehmen.

Zum Start der Verträge in 2007 gab es einige Hürden. So geriet das Instrument Rabatt­verträge unter anderem in die Kritik, weil es als bürokratisch aufwändig galt. Hinzu kamen juristische Belange. Die anfangs häufig abgeschlossenen Portfolioverträge über ganze Produktsortimente von Herstellern sind seit Ende 2008 nicht mehr erlaubt. Diese Verträge führten dazu, nach nur wenige Unternehmen Zuschläge erhielten und der Markt sich auf wenige Anbieter konzentrierte.

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Immer noch sei die Anbieterkonzentration ein Problem, so imsHealth. Nicht in den Rabattverträgen berücksichtigte Unternehmen sähen sich an den Rand gedrängt und beklagten den durch die Verträge entstehenden Druck, die Preise zu senken. © hil/aerzteblatt.de

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