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Aktionsplan gegen Schmerz soll Versorgung verbessern

Montag, 30. April 2012

Berlin – Mit einem „Nationalen Aktionsplan gegen den Schmerz“ möchte die Deutsche Schmerzgesellschaft  die Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen verbessern. „Wir wollen erreichen, dass jeder Mensch in Deutschland weiß, was bei Schmerzen zu tun ist, an wen er sich wenden kann, dass akute Schmerzen ausreichend behandelt werden müssen, um chronische Schmerzen zu verhindern, und dass niemand Schmerzen ertragen muss“, sagte Wolfgang Koppert, Präsident der neu benannten Deutschen Schmerzgesellschaft.

Schon seit ihrer Gründung im Jahr 1975 habe die ehemals Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) immer wieder auf den Zugang zur Schmerztherapie als fundamentales Menschenrecht aufmerksam gemacht. Trotzdem leiden heute nach Anga­ben der Fachgesellschaft 17 Prozent der Deutschen an nicht tumorbedingtem chro­nischen Schmerz. Nach aktuellen Schätzungen erhält fast die Hälfte dieser Patienten eine unzureichende Schmerztherapie.

Die Fachgesellschaft will jetzt die auf dem Gebiet der Schmerztherapie tätigen Ärzte, Psychologen und das Pflegepersonal besser vernetzen und mehr als bisher politisch und öffentlichkeitswirksam aktiv werden. Ein erster Schritt auf diesem Weg war die Verab­schiedung des Nationalen Aktionsplans gegen den Schmerz.

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„Mit den vier Punkten „Bewusstsein schaffen“, „Forschung fördern“, „Aus- und Weiterbildung verbessern“ und „Versorgung verbessern“ wollen wir Missstände bekannt machen und im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankern und mittelfristig gesell­schaft­liche Veränderungen anstoßen“, erläuterte der Vizepräsident der Deutschen Schmerzgesellschaft, Michael Pfingsten.

Am 5. Juni 2012 initiiert die Deutsche Schmerzgesellschaft  gemeinsam mit anderen Fachgesellschaften erstmalig einen bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“. Unter dem diesjährigen Motto „Bewusstsein schaffen“ können sich Betroffene an über 20 teilnehmenden Kliniken und schmerztherapeutischen Einrichtungen vor Ort informieren. © hil/aerzteblatt.de

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