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DFG richtet zehn neue Schwerpunktprogramme ein

Montag, 30. April 2012

Bonn – Zehn neue Schwerpunktprogrammen (SPP), darunter zwei medizinische, hat der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) auf seiner Frühjahrssitzung in Bonn eingerichtet. Sie sollen ab Anfang 2013 ihre Arbeit aufnehmen und die in Deutschland und darüber hinaus vorhandene wissenschaftliche Expertise zu besonders aktuellen oder sich gerade bildenden Forschungsgebieten vernetzen. Die neuen Programme sind laut DFG „in hohem Maße interdisziplinär angelegt“.

Die beiden neuen medizinischen SPP sind „Intestinal Microbiota – a Microbial Ecosystem at the Edge between Immune Homeostasis and Inflammation“ an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Koordinatoren Dirk Haller (Technische Universität München) und Ingo Autenrieth, sowie „Resolving and Manipulating Neuronal Networks in the Mammalian Brain – from Correlative to Causal Analysis“ am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Koordinatorin Ileana Livia Hanganu-Opatz.

Die zehn SPP wurden aus insgesamt 40 eingereichten Konzepten ausgewählt. Jedes Programm wird in den kommenden Monaten von der DFG einzeln ausgeschrieben, die eingehenden Förderanträge werden in einem Begutachtungsverfahren auf ihre wissenschaftliche Qualität und ihren Beitrag zum jeweiligen Oberthema geprüft. Für alle zehn neuen SPP stehen dabei in der ersten Förderperiode insgesamt fast 60 Millionen Euro zur Verfügung.

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Die Schwerpunktprogramme der DFG arbeiten in der Regel sechs Jahre. Mit den nun bewilligten zehn Einrichtungen fördert die DFG ab 2012 insgesamt 90 SPP. © hil/aerzteblatt.de

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