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Hochschulen

Verbesserungen für ausländische Studierende

Mittwoch, 2. Mai 2012

Berlin – Verbesserungen für ausländische Studierende und Wissenschaftler bringt das neue Gesetz zur Umsetzung der Hochqualifizierten-Richtlinie der Europäischen Union, das der Bundestag Ende April beschlossen hat. Es geht über die EU-Vorgaben hinaus: So sollen ausländische Studierende während des Studiums künftig 120 statt bislang 90 Tage im Jahr jobben dürfen, nach dem Abschluss dürfen sie 18 statt bislang 12 Monate in Deutschland bleiben, um eine qualifizierte Arbeit zu suchen. Während der Suchphase dürfen sie ohne zeitliche Einschränkung arbeiten. Die Zustimmungspflicht der Bundes­agentur für Arbeit entfällt. Neu ist auch, dass sie bereits nach zwei Jahren ein zeitlich unbefristetes Aufenthaltsrecht erhalten können.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) begrüßte die Regelungen. Wichtig sei unter anderem, dass sie den Entscheidungsspielraum des Einzelnen erweiterten, nach dem Studium für eine gewisse Zeit oder auch für immer in Deutschland zu bleiben und zu arbeiten. „Diese individuelle Entscheidungsfreiheit ist ein wichtiges Merkmal eines weltoffenen und gastfreundlichen Landes“, hieß es aus dem DAAD.

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Als weitere Verbesserung sollte die Politik laut dem DAAD die maximale Aufenthaltsdauer von Studierenden wieder auf zehn Jahre für das Studium einschließlich Studien­vor­bereitung und fünf Jahre für die Promotion ausdehnen. werden. Seit 2009 sind für Stu­dium und Promotion zusammen nur noch bis zu zehn Jahre erlaubt. Das sei selbst bei Einhaltung der Regelstudienzeit dann zu knapp, wenn die Studierenden vorab ein Studien­kolleg absolvieren müssten oder die Promotion länger als drei Jahre dauere, was auch bei den meisten Deutschen der Fall sei. © hil/aerzteblatt.de

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