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Geburtsmediziner wollen Perinatalzentren zertifizieren

Mittwoch, 2. Mai 2012

Bonn – Hoch spezialisierte Perinatalzentren sowie geburtshilfliche Schwerpunktkliniken haben die medizinische Versorgung von Müttern sowie Früh- und Risikogeburten enorm verbessert. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Pränatale- und Geburtsmedizin hingewiesen. „Allerdings variieren die strukturellen und personellen Gegebenheiten erheblich. Dies wirkt sich in einer unterschiedlichen Ergebnisqualität aus“, sagte der Direktor der Klinik für Geburtshilfe und Pränatale Medizin am Universitätsklinikum Bonn, Ulrich Gembruch.

Eine optimale Versorgung von Hochrisikoschwangeren erfordere, dass Pränatal­mediziner, Geburtshelfer, Neonatologen, Kinderkardiologen und andere effektiv zusammenarbeiteten. „Und das über 24 Stunden an allen Tage der Woche“, so Gembruch. Neben der Kontrolle von Qualitätsstandards sei eine Zertifizierung das richtige Werkzeug, um Problem- und möglicherweise Gefahrenzonen zu erkennen.

Daher strebe die Fachgesellschaft nun zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin eine freiwillige Zertifizierung der Perinatalzentren an. Ziel sei es, die höchst mögliche Sicherheit in der Betreuung von Frühgeborenen mit einem Geburts­gewicht unterhalb 1.500 Gramm und anderer Hochrisikogeborenen zu erzielen. © hil/aerzteblatt.de

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