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Weltweit mehr als 15 Millionen Frühgeborene – Tendenz steigend

Donnerstag, 3. Mai 2012

dpa

New York – Jedes Jahr werden weltweit rund 15 Millionen Babys zu früh geboren. Das sind mehr als jedes zehnte Neugeborene. Diese Zahlen nennt der gerade erschienenen Report „Born too soon: the global action report on preterm birth“. Herausgeber sind neben der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) die Organisationen „The March of Dimes Foundation“, „The Partnership for Maternal, Newborn & Child Health“, und „Save the Children“.

Die meisten Frühgeborenen gibt es danach in Indien mit 3.519.100 und in China mit 1.172.300. Dem Report zufolge sterben rund 1,1 Millionen der Frühgeborenen jedes Jahr, viele andere leiden unter neurologischen und anderen Störungen. Der Report berichtet weiterhin, dass von diesen 1,1 Millionen Frühgeborenen rund drei Viertel überleben könnten, wenn in den entsprechenden Regionen ihren Müttern und ihnen nur wenige einfache und kostengünstige Behandlungen und Präventionsangebote zur Verfügung stünden.

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„Alle Neugeborenen sind verletzlich, aber Frühgeborene in besonderer Weise“ schreibt der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, im Vorwort des Reports. „Zu früh geboren zu werden ist ein bislang unentdeckter Killer“ sagte die Co-Editorin des Reports Joy Lawn, von „Save the Children“.

Sie wies daraufhin, dass die Zahl der Frühgeborenen weltweit steigt, auch in den Industrienationen. Letzteres sei darauf zurückzuführen, dass Frauen hier in immer höherem Alter noch Kinder bekämen. In Deutschland liegt die Rate laut der WHO bei 9,2 pro 100 Neugeborene. © hil/aerzteblatt.de

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