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Ärzte bewerten Hygiene-Niveau eher als weniger gut

Freitag, 4. Mai 2012

Hamburg – Niedergelassene Ärzte und Zahnärzte nehmen das Thema „saubere Hände“ unterschiedlich wichtig. Das ist das Ergebnis einer Studie der Stiftung Gesundheit. Demnach beurteilten rund 30 Prozent der befragten Mediziner das Hygiene-Niveau in der eigenen Praxis als schlecht oder mittelmäßig, die Bestnote gaben ihrem Hygiene-Niveau lediglich 15,2 Prozent der Studienteilnehmer.

Im oberen Bereich sahen sich insgesamt 70,4 Prozent der Befragten. Ähnliche Werte zeigten sich laut Analyse bei der Hände-Desinfektion. „Grundsätzlich ist Hygiene für immerhin ein Viertel der ambulanten Praxen von wesentlicher Bedeutung, ein weiteres Drittel hat zumindest gelegentlich damit zu tun“, heißt es dazu in der Studie.

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Darüber hinaus gaben rund 20 Prozent der Ärzte an, Bedarf an Fortbildung zu haben, mehr als die Hälfte hingegen sieht keinen akuten Handlungsbedarf im Bereich Hygiene. „Auch von den Ärzten, die sich selbst ein schlechtes oder mittleres Hygiene-Niveau attestieren, waren über 40 Prozent dieser Meinung“, so die Studie.

Bei der Frage, wer das Thema Hygiene in den Praxen koordinieren und voranbringen sollte, nannten 50 Prozent die Ärztekammern. Mit je rund 30 Prozent folgten danach die Kassenärztlichen Vereinigungen, Fachgesellschaften und das Robert-Koch-Institut, an letzter Stelle die Landesgesundheitsämter mit circa 16 Prozent. © hil/aerzteblatt.de

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