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Ärzteschaft

Neuer Vertrag für Rheumapatienten in Bremen und Bremerhaven

Montag, 7. Mai 2012

Bremen – In Bremen und Bremerhaven erhalten Versicherte der AOK Bremen/Bremer­haven und der Handels­kranken­kasse (hkk) Bremen binnen zwei Wochen einen Termin beim Rheumatologen, wenn ihr Hausarzt eine rheumatische Erkrankung im Frühstadium vermutet oder feststellt. Das sieht ein neuer Versorgungsvertrag zwischen den Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Bremen vor.

„Je früher Rheuma diagnostiziert wird, desto besser können Ärzte die Spätfolgen mindern“, sagte Jörg Hermann, Vorsitzender der KV Bremen. An diesem Punkt setze der Rheumavertrag an, der das Zusammenspiel von Haus- und Facharzt verbessern und einen frühen Behandlungsbeginn ermöglichen soll.

Bei Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung leistet der Hausarzt zunächst die Startdiagnostik inklusive Röntgen und Labor. Mit den entsprechenden Unterlagen überweist er dann an einen Rheumatologen beziehungsweise einen Dermatologen. Die Voruntersuchungen durch den Hausarzt entlasten die Spezialisten, die deshalb innerhalb von 14 Tagen einen Termin zusichern können.

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Nach gestellter Diagnose können die Patienten frei entscheiden, ob sie die Therapie nach dem zwischen Haus- und Facharzt abgestimmten Behandlungsplan beginnen wollen. Für diesen Fall schreiben sie sich für ein Jahr beim Facharzt ein.

Den schnellen Termin beim Spezialisten können in Bremen und Bremerhaven alle Allgemeinmediziner und hausärztliche Internisten vermitteln, die am Hausarztvertrag der KV Bremen angeschlossen sind, das sind 90 Prozent aller Hausärzte. © hil/aerzteblatt.de

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