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Vermischtes

Übergewicht ist ein Hauptrisikofaktor für Schlafstörungen

Mittwoch, 9. Mai 2012

Mainz – Menschen mit starkem Übergewicht leiden häufig unter Schlafstörungen. Die Folgen sind Tagesschläfrigkeit, die Betroffenen sind weniger leistungsfähig und häufig unfallgefährdet. Bei schwerer Ausprägung steigt die Gefahr von Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Störungen oder Diabetes Typ 2. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie (DGHNO KHC).

Eine obstruktive Schlafapnoe (OSA) liegt vor, wenn der Patient mehr als fünf Atemaussetzer pro Stunde hat. „Ursache ist eine starke Entspannung der Muskulatur um die oberen Atemwege im Schlaf“, erklärte Karl Hörmann, Ehrenpräsident der 83. Jahresversammlung der DGHNO KHC, die ab dem 16. Mai in Mainz stattfindet.

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Übergewicht gilt als Hauptrisikofaktor für OSA. Durch Fetteinlagerungen in den oberen Atemwegen sinkt der Atemwegsdurchmesser und die geregelte Atmung ist gestört. „Durch die Zunahme übergewichtiger und adipöser Menschen in Deutschland wird OSA zunehmend zu einer Volkskrankheit“, prognostiziert Hörmann.

Bereits zehn Prozent abzunehmen könne die Anzahl der Atempausen halbieren und damit die Beschwerden lindern. Stark fettleibigen Betroffenen raten HNO-Ärzte daher laut der Fachgesellschaft, ihr Gewicht zu verringern – gegebenenfalls durch einen chirurgischen Eingriff. © hil/aerzteblatt.de

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