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Gewalt in der Pflege ein unterschätztes Problem

Donnerstag, 10. Mai 2012

Berlin – Gewalt im pflegerischen Alltag ist laut der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) weit verbreitet. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Stiftung habe jeder fünfte Bundesbürger bereits aggressives oder gewalttätiges Verhalten in der Pflege erlebt. Von den Befragten mit Pflegeerfahrung seien es sogar mehr als ein Drittel. Darauf hat die Stiftung anlässlich des diesjährigen Internationalen Tags der Pflegenden am 12. Mai hingewiesen.

„Unsere Umfrage verdeutlicht, dass der Aufklärungsbedarf zum Thema Gewalt in der Pflege erheblich ist“, sagte Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Notwendig seien mehr spezielle Beratungsangebote, die ein frühzeitiges Erkennen und Eingreifen ermöglichten, sagte er.

Das ZQP hat daher auf seiner Internetseite eine Datenbank mit allen in Deutschland bestehenden Beratungsstellen veröffentlicht, die sich auf das Thema „Gewalt in der Pflege“ spezialisiert haben. Diese richten sich an pflegende Angehörige, Pflegebedürftige aber auch an professionell Pflegende. © hil/aerzteblatt.de

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