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Neues Schulungskonzept für Kindernotfälle in Heidelberg

Donnerstag, 10. Mai 2012

Heidelberg – Ein neues Schulungskonzept für die Versorgung von Kindern in Notfall­situationen hat das Universitätsklinikum Heidelberg gestartet. Es schult die Beschäf­tigten, die im Ernstfall zusammen schnell und effektiv handeln müssen. 56 Ärzte und 56 Pflegekräfte am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin trainieren dabei zunächst am Computer an sogenannten virtuellen Patienten nach hausinternen Leitlinien.

An einem praktischen Übungstag behandeln die Teilnehmer im Team in Simulations­szenarien Kindernotfälle. Zum Einsatz kommen dabei realistisch gestaltete Puppen, die bestimmte Körperfunktionen und Krankheitssymptome imitieren. Die Teilnehmer lernen außerdem, welche Kommunikationswege im Team funktionieren müssen. Bereits in der zweijährigen Konzeptionsphase waren Ärzte und Pflegekräfte beteiligt. Auch die Trainer kommen aus beiden Berufsgruppen.

Das gesamte Konzept beruht auf einer Bedarfsanalyse […]und setzt modernste Leitlinien und Trainingsmethoden in der Behandlung von Kindernotfällen um“, erklärte Sören Huwendiek, Lehrbeauftragter des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, der die Schulung maßgeblich entwickelt hat und leitet. Durch die enge Zusammenarbeit mit Jochen Meyburg, Oberarzt der Interdisziplinären Kinderintensivstation, wurde sichergestellt, dass neben den modernen didaktischen Konzepten auch die fachlichen Inhalte entsprechend den aktuellsten Empfehlungen der Kindernotfallmedizin umgesetzt werden.

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„Ein solches Training existiert im Bereich der ärztlichen Weiterbildung bisher nicht, und erst recht nicht kombiniert für Ärzte und Pflegende“, sagte Georg Hoffmann, Geschäfts­führender Ärztlicher Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin. Er betonte, ohne die Unterstützung der Klaus Tschira Stiftung sei die Fortbildung nicht möglich gewesen. Die Stiftung hatte das Vorhaben mit rund 200.000 Euro unterstützt. © hil/aerzteblatt.de

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