NewsVermischtesHNO-Ärzte fürchten Anstieg krebsauslösender HPV-Infektionen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

HNO-Ärzte fürchten Anstieg krebsauslösender HPV-Infektionen

Montag, 14. Mai 2012

Mainz – Immer häufiger erkranken in Deutschland junge Menschen an Kopf-Hals-Tumoren. Darauf hat die Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie (DGHNO KHC) im Vorfeld ihrer 83. Jahresversammlung hingewiesen. Die Ursache dafür sehen die Experten in einem veränderten Sexualverhalten.

Laut DGHNO KHC erkranken in Deutschland jährlich mehr 18 000 Menschen an Kopf-Hals-Tumoren. Etwa jeder zweite Krebs im Mundrachen gehe auf eine Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV) zurück, so die Fachgesellschaft. „Studien zeigen, dass – ähnlich wie beim Gebärmutterhalskrebs – HPV auch diese Krebsart verursachen können“, sagte Jens Klußmann, Direktor der Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie und ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Gießen.

HPV löse wahrscheinlich jeden zweiten Krebs im Mundrachen und jeden vierten Tumor der Mundhöhle aus, erklärte Klußmann. Die HNO-Experten rechnen deshalb mit einer Verdopplung der Erkrankungsfälle bis zum Jahr 2020 und sprechen bereits von einer Virusepidemie, die Krebs auslösen kann. Die Ursache für die erhöhte Virusinfektion kann der DGHNO KHC zufolge ein verändertes Sexualverhalten mit besonderer Bedeutung oraler Sexualpraktiken sein. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #113526
seestern
am Dienstag, 15. Mai 2012, 10:23

Link "Epidemie"

Der Link funktioniert nicht übers Anklicken. Einfach Copy & Paste.
Avatar #113526
seestern
am Dienstag, 15. Mai 2012, 10:20

Nicht ganz neu und keine "Epidemie"

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,482252,00.html
LNS

Nachrichten zum Thema

11. Dezember 2019
Magdeburg – Die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) für Kinder ab neun Jahren wird in Sachsen-Anhalt vergleichsweise gut angenommen. Das zeigen aktuelle Daten des Landesamts für
Mädchen in Sachsen-Anhalt vergleichsweise oft gegen HPV geimpft
8. Oktober 2019
Heidelberg – Im Kampf gegen verschiedene Krebsarten haben Experten eine Impfquote gegen Humane Papillomviren (HPV) von mindestens 70 Prozent bei 15-jährigen Jugendlichen empfohlen. Solch eine
Experten wollen HPV-Impfquote von 70 Prozent erreichen
17. September 2019
Houston – Mehr als 70 % der US-Erwachsenen sind sich nicht bewusst, dass das humane Papillomavirus (HPV) Anal-, Penis- und Mundkrebs verursacht. Das zeigt eine Auswertung von 2.564 Männer und 3.697
Die meisten Erwachsenen in den USA kennen die Auswirkungen einer HPV-Infektion nicht
7. August 2019
Hamburg – Forscher am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) wollen schonendere Therapien für Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren entwickeln, die durch eine Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV)
Hamburger Wissenschaftler forschen an schonenderen Therapien für Kopf-Hals-Tumore
2. August 2019
Waldems-Esch – Jeder fünfte in Deutschland gegen humane Papillomvieren (HPV) geimpfte Jugendliche ist männlich. Das geht aus Zahlen des Statistikdienstleisters Insight Health hervor. Die
Jeder fünfte gegen HPV geimpfte Jugendliche ist ein Junge
11. Juli 2019
Berlin – Die Menschen in Deutschland lassen sich offenbar immer häufiger gegen Infektionskrankheiten impfen. Während 2018 die Ausgaben der Krankenkassen für Impfstoffe um 4,5 Prozent anstiegen (1,284
Krankenkassen geben mehr Geld für Impfungen aus
4. Juli 2019
Québec – Erstmals liegen Daten einer Meta-Analyse zur Wirksamkeit einer Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) vor, die einen längeren Zeitraum von 8 Jahren umreißen. Danach senken HPV-Impfprogramme
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER