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Ärzteschaft

Marburger Bund: Lutz Hammerschlag geht

Dienstag, 15. Mai 2012

Berlin – Der Verhandlungsführer des Marburger Bundes (MB) in Tarifver­hand­lungen, Lutz Hammerschlag, verlässt auf eigenen Wunsch die Ärztegewerkschaft, um ab 1. September 2012 eine neue Aufgabe zu übernehmen.

„Wir bedauern seinen Weggang und wünschen ihm für die neue berufliche Herausforderung alles Gute”, sagte der MB-Vorsitzende Rudolf Henke. Hammerschlag habe über drei Jahrzehnte die Tarifpolitik des Marburger Bundes entscheidend mitgeprägt: „Als Verhandlungsführer zeichnete er für eine Vielzahl von arztspezifischen Tarifabschlüssen auf Bundes- und Landesebene verantwortlich.“

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Die tarifpolitischen Erfolge der vergangenen Jahre seit der Entwicklung des MB zur einzigen Ärztegewerkschaft Deutschlands seien eng mit seinem Namen verbunden. Henke: „Für seinen unermüdlichen Einsatz in ungezählten Tarifverhandlungen sind wir Lutz Hammerschlag zu großem Dank verpflichtet.“

Lutz Hammerschlag war 31 Jahre in Diensten des Marburger Bundes tätig, zunächst im Landesverband Nordrhein-Westfalen/ Rheinland-Pfalz und seit Januar 1986 im Marburger Bund Bundesverband. © JF/aerzteblatt.de

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Avatar #87388
Andreas Skrziepietz
am Sonntag, 20. Mai 2012, 16:00

@baldur

stimmt, bin ich nicht. aber es hätte mehr sein müssen. und wir werden ja sehen, welche "neuen aufgaben" er übernehmen wird - und in wessen solde.
Avatar #87388
Andreas Skrziepietz
am Mittwoch, 16. Mai 2012, 14:05

@senbuddy

kann keine beleidigung erkennen. tatsache ist, daß der mb seine mitglieder jahrelang beschissen hat. und daß hammerschlag sich für vertragsabschlüsse feiern ließ, die er einige jahre später als unannehmbar bezeichnete.
sachliche inhalte wurden noch nie ernst genommen, siehe le bon "psychologie der massen".
Avatar #104249
Senbuddy
am Mittwoch, 16. Mai 2012, 00:28

@Skrziepietz

Immer Kraftausdrücke und Beleidigungen. Warum nur ? Wollen Sie sich abreagieren ? Oder vor allem die Beschimpften verletzen ? Was haben Sie davon ?

Und denken Sie daran, dass man Beiträge mit Ausfälligkeiten deutlich weniger ernst nimmt als solche mit sachlichen Inhalten ? Und dass solche Tonart auch dem Ansehen des Berufsstandes schadet ?

Was wollen Sie also damit erreichen ?
Viele Grüße
S.
Avatar #87388
Andreas Skrziepietz
am Dienstag, 15. Mai 2012, 15:24

Ein Versager verläßt das sinkende Schiff

Schlimmer kann es unter seinem Nachfolger auch nicht werden. Hammerschlag steht für grotesk niedrige Tariferhöhungen und für vertragsbedingungen, die er selbst wenige Jahre später als unannehmbar bezeichnete.
Wahrscheinlich wird er jetzt einen gutdotierten Posten bei einem Klinkkonzern antreten - die Belohnung für 30 Jahre Tätigkeit als trojanisches Pferd.
LNS

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