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Schönheits­operationen an Minderjährigen nicht zu verbieten

Freitag, 18. Mai 2012

dpa

Berlin – Das von Gesundheitspolitikern der Union geforderte Verbot von Schönheits­operationen an Minderjährigen ist weiterhin nicht umsetzbar. Eine Sprecherin von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Daniel Bahr (FDP) verwies heute auf eine seit Jahren bestehende Einschätzung, wonach ein solches Verbot aus juristischen Gründen nicht vom Ge­sund­heits­mi­nis­terium geregelt werden könne.   

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Die Berliner Zeitung hatte in ihrer heutigen Ausgabe aus einer Einschätzung des Ministeriums zitiert. „Eine Regelungskompetenz im Zuständigkeitsbereich des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums liegt nicht vor“, hieß es darin. Eine Sprecherin des Bundesjustizministeriums bekräftigte ihrerseits die rechtlichen Bedenken in ihrem Haus gegen ein solches Verbot. Zur Begründung verwies sie auf das Selbstbestimmungsrecht der Minderjährigen sowie die Rechte der Eltern.   

Gesundheitspolitiker von CDU und CSU wollen Schönheitsoperationen an Minderjährigen, die keine medizinische Grundlage haben, verbieten. Der Vereinigung Deutscher Plastischer Chirurgen zufolge werden bei unter 18-Jährigen nur rund 1,2 Prozent der ästhetischen Operationen vorgenommen, darunter am häufigsten das Anlegen von Ohren, gefolgt von Korrekturen der weiblichen Brust oder Nasenkorrekturen. © afp/aerzteblatt.de

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