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Ärzteschaft

Ärzte stimmen für den Erhalt von GKV und PKV

Mittwoch, 23. Mai 2012

Nürnberg - Die Delegierten des 115. Deutschen Ärztetages haben am Mittwoch für den Erhalt des dualen Kran­ken­ver­siche­rungssystems mit privaten Krankenversicherern (PKV) und gesetzlicher Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) ausgesprochen. Mit großer Mehrheit stimmten die Ärzte dafür, dass die Bundes­ärzte­kammer konkrete Vorschläge für die Weiterentwicklung der Finanzierung des Gesundheitssystems entwickelt und diese in die politische Diskussion einbringt.

Eine vom Ärztetag beauftragte Kommission werde das Finanzierungskonzept für die Kassen erstellen, sagte Bundes­ärzte­kammer-Präsident Frank Ulrich Montgomery. „Wir haben erkannt, dass wir uns an dieser Debatte beteiligen müssen.” Das Papier sollte bis zum nächsten Ärztetag, im Mai 2013 in Hannover, vorliegen. Weil zu diesem Zeitpunkt bereits der Bundestagswahlkampf im vollen Gange sei, könne das Konzept eine besondere Brisanz bekommen, ergänzte Montgomery.

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Am Dienstag hatten die gesundheitspolitischen Sprecher von CDU und SPD dem Plenum ihre Vorstellungen für die Zukunft der Gesundheitsversorgung vorgestellt. (siehe ->GKV und PKV: Ärztetag diskutiert die Systemfrage) Jens Spahn (CDU) betonte die Bedeutung des dualen Systems für die Qualität des deutschen Gesundheitssystems.

Allerdings müssten die Probleme, mit denen die PKV zurzeit zu kämpfen hätte, gelöst werden. Eine Bürgerversicherung, wie sie der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Karl Lauterbach, am Dienstag präsentierte, lehnten die meisten Delegierten ab. Lediglich acht der 250 Delegierten stimmten für einen entsprechenden Antrag. © mei/aerzteblatt.de

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