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Zu wenig Unterstützung für Angehörige von Demenzkranken

Donnerstag, 24. Mai 2012

Greifswald – Weder das Gesundheitssystem noch die Forschung bieten bisher ausreichende Lösungen an, um Angehörige bei der Versorgung von Demenzkranken zu entlasten. Das zeigt die sogenannte DelpHi-MV Studie (Demenz - lebenswelt- und personenzentrierte Hilfen in Mecklenburg-Vorpommern), die Wissenschaftler gestern auf einem Symposium des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Greifswald diskutiert haben. Wissenschaftler an den Universitäten sowie der Universitätsmedizin Greifswald und Rostock und dem DZNE erstellen die Studie gemeinsam.

„Einen Großteil der Versorgung von Menschen mit Demenz leisten deren Angehörige“, sagte der Leiter der Studie, Wolfgang Hoffmann, Direktor des Instituts für Community Medicine Universität Greifswald. Dafür nähmen sie oft hohe Belastungen auf sich und schränkten sich selbst stark ein.

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„Wir erarbeiten konkrete Lösungsansätze für Angehörige. Das geht nur gemeinsam, interdisziplinär und über verschiedene Einrichtungen hinweg“, so Hoffmann. Dazu müssten sich aber die Rahmenbedingungen ändern. Die aktuelle Diskussion um die Neuausrichtung der Pflegeversicherung, so dass auch die Angehörigen von Menschen mit Demenz besser davon profitieren könnten, sei dazu „ein richtiger Schritt“, so der Studienleiter. © hil/aerzteblatt.de

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