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Kein Minus wegen Honorartrennung für Hausärzte in Bremen

Freitag, 25. Mai 2012

Bremen – Die Honorartrennung hat sich in Bremen nicht zu Ungunsten der Hausärzte ausgewirkt. Darauf hat die Kassenärztliche Vereinigung Bremen (KVHB) hingewiesen, nachdem der Beratende Fachausschuss Hausärzte die Honorarsystematik eingehend geprüft hatte.

In einer Stellungnahme des Ausschusses heißt es, dass der Vorwegabzug von psychotherapeutischen Leistungen an der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung im Bereich der KV Bremen rückläufig ist. Vor Einführung des strittigen Vorwegabzuges im dritten Quartal 2010 lag dessen Anteil an der Gesamtvergütung bei 10,2 Prozent, derzeit sind es 9,8 Prozent.

„Die Vermutung, dass fachärztliche Leistungen der Psychotherapeuten im Verlauf der Honorarberechnung den hausärztlichen Honoraranteil geschmälert haben, trifft nicht zu“, so der Ausschuss. Dies gelte ebenso für den Vorwegabzug für das Labor, dessen Anteil an der Gesamtvergütung von 8,2 Prozent auf 7,9 Prozent zurückgegangen sei.

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Vor diesem Hintergrund sprach der Fachausschuss keine Empfehlung für Ärzte aus, gegen den Honorarbescheid 4/2011 Widerspruch einzulegen. Er schränkte allerding ein, dass es „bei einem starken Anstieg der oben genannten Leistungen zu einer Belastung des hausärztlichen Vergütungsanteils in der Zukunft kommen könne“. © hil/aerzteblatt.de

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