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Neuer Vertrag zur Protonentherapie in Essen

Dienstag, 29. Mai 2012

Essen – Einen Vertrag zur Behandlung im Westdeutschen Protonentherapiezentrum Essen haben die Barmer GEK und das Universitätsklinikum Essen unterzeichnet. „Herz­stück unserer Kooperation mit der Barmer Gek bildet die indikationsbezogene und qualitäts­gesicherte Behandlung von Patienten mit speziellen Tumorerkrankungen“, sagte der Ärztliche Direktor des Klinikums, Eckhard Nagel.

Die Protonentherapie erweitert die Mittel bei der strahlungstherapeutischen Bekämpfung von Krebs. Vor allem Patienten mit tief sitzenden Tumoren an empfindlichen oder tief liegenden Stellen wie Gehirn, Rückenmark oder Auge profitieren von der innovativen Technologie.

In dem Vertrag haben beide Partner definiert, welche Krankheiten sich zu einer Behandlung eignen. Er umfasst spezielle, zum Teil auch seltene Indikationen – unter anderem Tumore im Kindesalter, Leberzell-, Lungen-, Pankreas- und Ösophaguskarzinome sowie Kopf-Hals-Tumore und bestimmte Augentumore.

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„Schon jetzt bietet die Protonentherapie für bestimmte Patientengruppen und Krebsarten zusätzliche Behandlungschancen, nach heutigem Stand könnten rund 6.000 Patienten hierzulande von ihr profitieren“, sagte der Vizechef der Barmer Gek, Rolf-Ulrich Schlenker.

Allerdings seien weitere Nutzennachweise nötig. Schlenker plädierte daher für die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Partnern unter klar definierten Qualitätsanforderungen, wie dies in Essen jetzt gegeben ist. © hil/aerzteblatt.de

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