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Ärzteschaft

Windhorst fordert mehr Freiraum für Transplantations­beauftragte

Mittwoch, 30. Mai 2012

Münster – „Größere Chancen“ für Patienten, die auf ein Spenderorgan warten, sieht der Präsident der Ärzte­kammer Westfalen-Lippe, Theodor Windhorst. „Ich hoffe sehr, dass mit den neuen Regelungen nun endlich die Zahl der Spender und damit die Zahl der Patienten, denen wir mit einer Transplantation helfen können, deutlich steigt“, sagte er nach der Entscheidung des Bundestages für ein neues Transplantationsgesetz.

Verbesserungen fordert der Ärztekammerpräsident bei den Strukturen in den Krankenhäusern. „Die gesetzlich vorgeschriebenen Transplantationsbeauftragten, die wir in Nordrhein-Westfalen bereits flächendeckend an den Kliniken haben, brauchen echte Handlungsfähigkeit“, sagte er. Sie müssten nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Arbeitsalltag den nötigen Freiraum für ihre Arbeit bekommen und notfalls auch freigestellt werden.

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Wichtig sei außerdem, die Entnahme gespendeter Organe so zu vergüten, dass dies für die Kliniken kostendeckend sei. Windhorst wies daraufhin, dass die Ärztekammern zusammen mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation die Qualifikation von Transplantationsbeauftragten mit Fortbildungsangeboten unterstützen. © hil/aerzteblatt.de

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