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Neues Notfallzentrum an Uniklinik Freiburg

Mittwoch, 30. Mai 2012

Freiburg – Das Universitätsklinikum Freiburg hat ein neues Notfallzentrum in Betrieb genommen. „Damit steht für die Menschen in der gesamten Region eine innovative Notfallversorgung rund um die Uhr zur Verfügung“, sagte der Minister für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg, Nils Schmid (SPD) bei der Einweihung des Zentrums.

Die Gesamtbaukosten betrugen rund 42 Millionen Euro. Für Erschließungs- und Versorgungsmaßnahmen kamen rund zehn Millionen und für die Ersteinrichtung rund 25 Millionen Euro hinzu. Das Universitätsklinikum hat sich mit fast sieben Millionen Euro an den Kosten beteiligt.

„Diese Gelder sind gut angelegt. Denn das Universitätsklinikum ist nicht nur einer der größten Arbeitgeber in Südbaden, sondern auch ein wichtiger Standort der Spitzenforschung und eine ausgezeichnete Ausbildungsstätte für angehende Mediziner“, sagte Schmid und kündigte an, dass Land werde weiter in den Standort investieren. So werde die Sanierung der HNO- und Augenklinik für fast 17 Millionen Euro in diesem Jahr fortgesetzt. Außerdem solle ein interdisziplinäres Krebszentrum und ein neues Zentrum für Zellforschung entstehen, so der Minister.

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Der dreigeschossige Neubau des Notfallzentrums mit rund 7.300 m² Nutzfläche ist in drei quadratische Blöcke gegliedert. Diese sind durch Lichthöfe miteinander verbunden. Im Erdgeschoss wurden die Notfallversorgung sowie die Endoskopiebereiche zusammengeführt.

Im Hauptgeschoss sind drei Intensivabteilungen mit insgesamt 44 Betten untergebracht. Im Obergeschoss befinden sich die Herzkathederlabore sowie die Direktion der Kardiologie. Der Hubschrauberlandesplatz auf dem Dach mit direkter Anbindung an die Notaufnahme stellt eine schnelle Erstversorgung der angelieferten Notfallpatienten sicher. © hil/aerzteblatt.de

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