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Hochschulen

Bislang rund 5.400 Deutschland­stipendien vergeben

Donnerstag, 31. Mai 2012

Berlin – 2011 haben rund 5.400 Studierende ein Deutschlandstipendium erhalten, die Hälfte von ihnen Frauen. Das berichtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). „Befürchtungen, wonach nur Studierende aus bessergestellten Elternhäusern gefördert und die Natur- und Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften durch die Mittelgeber über Gebühr bevorzugt würden, haben sich als grundlos erwiesen“, sagte die Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen. Auch die Behauptung, nur Hochschulen in wirtschaftsstarken Regionen fänden genügend Förderer, sei falsch. Vielmehr beteiligten sich drei Viertel aller Hochschulen am Deutschlandstipendium.

Das Deutschlandstipendium beträgt 300 Euro pro Monat, 150 Euro kommen aus dem Bundeshaushalt, 150 Euro müssen die Hochschulen von privaten Förderern selbst einwerben.

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„300 Euro im Monat: Damit erfahren die Stipendiaten eine echte Anerkennung Ihrer Leistung und können sich voll aufs Studium konzentrieren“, so Quennet-Thielen. Zugleich identifizierten sich Studierende und Förderer stärker mit der jeweiligen Hochschule und das Bewusstsein wachse, dass gute Bildung die Aufgabe aller sei.

„Ich wünsche mir, dass noch mehr Hochschulen und potenzielle Förderer die Chancen des Deutschland-Stipendiums erkennen, damit möglichst viele jungen Menschen ihre Begabungen voll entwickeln können“, sagte die Staatssekretärin. © hil/aerzteblatt.de

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