NewsHochschulenNeuer Sonderforschungs­bereich zu MS in Mainz
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Neuer Sonderforschungs­bereich zu MS in Mainz

Donnerstag, 31. Mai 2012

Mainz – Ab Juli wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) einen neuen Sonder­forschungsbereich/Transregio unter Koordination der Universitätsmedizin Mainz einrichten. Er heißt „Initiierungs-/Effektor- und Regulationsmechanismen bei Multipler Sklerose – von einem neuen Verständnis der Pathogenese zur Therapie“ und soll Forschung zu Therapien gegen Multiple Sklerose (MS) leisten.

Beteiligt an diesem SFB/TRR sind neben der Universitätsmedizin Mainz die Westfälische Wilhelms Universität Münster, die Ludwig Maximilians Universität München, die Technische Universität München, die GU Frankfurt am Main sowie Max-Planck-Institute in München, Münster und Bad Nauheim.

Die Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz, Frauke Zipp, koordiniert das Verbundprojekt als Sprecherin. „Das hohe Potential des SFB/TRR 128 liegt darin begründet, dass wir exzellente Forscher benachbarter Wissenschaftsdisziplinen mit ins Boot holen. Dadurch betritt dieser Verbund neue Wege, die über die klassische Neuroimmunologie hinausgehen“, sagt sie.

Anzeige

„Viele Fragen beispielsweise zur Entstehung dieser Autoimmunerkrankung sind nach wie vor ungeklärt. Der Schlüssel zu wirkungsvolleren Therapien liegt in der Grundlagenforschung, und genau da setzt der innovative und interdisziplinäre Ansatz des Sonderforschungsbereich/Transregio 128 […]an“, betonte der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Reinhard Urban. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

4. Dezember 2019
München – Das krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) hat die Anwendung des MS-Therapeutikums Alemtuzumab (Lemtrada) bewertet. Hintergrund sind schwere Nebenwirkungen des Präparates
Kompetenznetz kommentiert Anwendung von Alemtuzumab bei Multipler Sklerose
26. November 2019
Stockholm – Ein neuer Nachweistest, der zwischen 2 verschiedenen Typen der humanen Herpesviren (HHV 6) unterscheiden kann, liefert neue Argumente für die seit langem vermutete Virus-Ätiologie der
Herpesviren könnten Multiple Sklerose auslösen
25. November 2019
Mailand/Cleveland – Der Wirkstoff Ozanimod, der wie Fingolimod und Siponimod zu den S1P-Rezeptor-Modulatoren gehört, hat in 2 randomisierten Studien bei Patienten mit rezidivierend-remittierender
Ozanimod: Weiterer S1P-Modulator bei Multipler Sklerose wirksam
22. November 2019
München – Die Arbeit mit Zwillingen hat es einem Forscherteam des Instituts für Klinische Neuroimmunologie der Ludwigs-Maximilians-Universität in München ermöglicht, früheste Stadien der Multiplen
Wissenschaftler beschreiben Vorformen der Multiplen Sklerose
20. November 2019
Kiel – Eine Ernährung ohne die Aminosäure Tryptophan verändert die Zusammensetzung der Darmbakterien bei Mäusen und sorgt dafür, dass die Tiere keine Symptome einer experimentell erzeugten Multiplen
Darmbakterien könnten Entstehung von Multipler Sklerose beeinflussen
4. November 2019
Amsterdam – Der Pharmakovigilanz-Ausschuss PRAC der europäischen Arzneimittel-Agentur EMA will den Einsatz der Immunsupressiva Alemtuzumab und Tofacitinib einschränken. Beide Mittel gelten in ihren
EMA schränkt Einsatz von Alemtuzumab und Tofacitinib bei Autoimmunerkrankungen ein
14. August 2019
Bethesda – Hirnläsionen mit einem Randsaum, die zuerst in 7-Tesla-Magnetresonanztomografen (MRT) entdeckt wurden, inzwischen aber auch mit 3-Tesla-MRT darstellbar sind, zeigen einen besonders
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER