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Neuer Sonderforschungs­bereich zu MS in Mainz

Donnerstag, 31. Mai 2012

Mainz – Ab Juli wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) einen neuen Sonder­forschungsbereich/Transregio unter Koordination der Universitätsmedizin Mainz einrichten. Er heißt „Initiierungs-/Effektor- und Regulationsmechanismen bei Multipler Sklerose – von einem neuen Verständnis der Pathogenese zur Therapie“ und soll Forschung zu Therapien gegen Multiple Sklerose (MS) leisten.

Beteiligt an diesem SFB/TRR sind neben der Universitätsmedizin Mainz die Westfälische Wilhelms Universität Münster, die Ludwig Maximilians Universität München, die Technische Universität München, die GU Frankfurt am Main sowie Max-Planck-Institute in München, Münster und Bad Nauheim.

Die Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz, Frauke Zipp, koordiniert das Verbundprojekt als Sprecherin. „Das hohe Potential des SFB/TRR 128 liegt darin begründet, dass wir exzellente Forscher benachbarter Wissenschaftsdisziplinen mit ins Boot holen. Dadurch betritt dieser Verbund neue Wege, die über die klassische Neuroimmunologie hinausgehen“, sagt sie.

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„Viele Fragen beispielsweise zur Entstehung dieser Autoimmunerkrankung sind nach wie vor ungeklärt. Der Schlüssel zu wirkungsvolleren Therapien liegt in der Grundlagenforschung, und genau da setzt der innovative und interdisziplinäre Ansatz des Sonderforschungsbereich/Transregio 128 […]an“, betonte der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Reinhard Urban. © hil/aerzteblatt.de

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