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Müttergenesungswerk lobt Entspannung bei Mutter-Kind-Kuren

Montag, 4. Juni 2012

Berlin – Mütter- oder Mutter-Kind-Kur zur Vorsorge oder Rehabilitation werden mittler­weile deutlich häufiger bewilligt als noch vor einem Jahr. Das berichtet das Mütter­gene­sungswerk anlässlich einer Tagung in Berlin. Grund dafür sei die neue Begutachtungs-Richtlinie des GKV-Spitzenverbandes zur Bewilligung der Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen.

„Wir konstatieren erste positive Veränderungen für die Mütter“, sagte die Kura­toriums­vorsitzende des Müttergenesungswerkes, Marlene Rupprecht. „Lernprobleme“ bei einzelnen Kassen würden sich „hoffentlich noch lösen“. „Aber wir müssen weiter wachsam sein, denn die Kliniken müssen sich nach der langen Durststrecke auf die neue Richtlinie, aber auch auf verhandelte Tagessätze verlassen können“, sagte sie.

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Auch Rudolf Henke (CDU), Mitglied des Gesundheitsausschusses, Vorsitzender des  Marburger Bundes und Präsident der Ärztekammer Nordrhein, äußerte sich nach den politischen Interventionen: „Es hat viel Kraft und politischen Einsatz gekostet, damit die Krankenkassen, den Willen des Gesetzgebers umsetzen“, sagte er.

Deshalb werde die Politik auch genau verfolgen, in welchem Umfang und Zeitrahmen dies geschehe. „Eltern, die eine medizinisch indizierte Mutter-/Vater-Kind-Maßnahme beantragen, müssen diese Maßnahme auch bewilligt bekommen“, betonte er. Dies könne bedeuten, dass es künftig mehr solcher Kuren gebe. © hil/aerzteblatt.de

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