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Politik

Tabakprävention bei Kindern und Jugendlichen erfolgreich

Dienstag, 12. Juni 2012

Berlin – Die Tabakprävention bei Kindern und Jugendlichen hat in den letzten 15 Jahren positiv gewirkt. Darauf haben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT) hingewiesen. Studien belegten, dass der Wettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ bei Jugendlichen erfolgreich sei.

„Wir konnten nachweisen, dass ‚Be Smart – Don’t Start‘ hilft, den Einstieg in das Rauchen zu verhindern oder zumindest zu verzögern“, erläuterte Reiner Hanewinkel, Geschäftsführer des IFT-Nord. In jeder teilnehmenden Klasse werde mindestens ein Schüler davon abgehalten, innerhalb der nächsten zwei Jahre mit dem Rauchen anzufangen.

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Auch die gesunkene Raucherquote bei Jugendlichen belege eindrucksvoll, dass solche Präventionskampagnen erfolgreich seien: Im Jahr 2011 rauchten nach Angaben der BZgA nur noch 11,7 Prozent der Jugendlichen – im Jahr 2001 waren es noch rund 28 Prozent. „Die vielfältigen Maßnahmen in der schulischen Tabakprävention haben Erfolg: Die rückläufigen Zahlen der rauchenden Jugendlichen stimmen optimistisch“, sagte Mark Rackles, Bildungsstaatssekretär in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Berlin.

Der Wettbewerb „Be Smart - Don’t Start“ richtet sich an Schulklassen, die sich verpflichten, ein halbes Jahr lang rauchfrei zu bleiben. Der Wettbewerb fand in diesem Jahr bereits zum 15. Mal statt. In den 15 Jahren haben mehr als 120.000 Schulklassen mit mehr als drei Millionen Schülern daran teilgenommen. Der Wettbewerb wird gefördert durch die Deutsche Krebshilfe, die BZgA, die Deutsche Herzstiftung, die AOK, die Deutsche Lungenstiftung sowie durch weitere öffentliche und private Institutionen. © hil/aerzteblatt.de

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