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Ärzteschaft

Hauptstadtkongress: Lob für die Gesundheitspolitik – Kritik an Kassen

Mittwoch, 13. Juni 2012

Berlin – Mehr Sachlichkeit in der gesundheitspolitischen Diskussion hat der Präsident der Bundes­ärzte­kammer (BÄK), Frank Ulrich Montgomery, von den Krankenkassen gefordert. „Wir leben in einer Zeit, in der Ärzte mit Pauschalvorwürfen der Korruption konfrontiert und verunglimpft werden“, kritisierte er zur Eröffnung des Hauptstadt­kongresses Medizin und Gesundheit heute in Berlin. Statt mit populistischen Vorwürfen an die Öffentlichkeit zu gehen, sollten die Kassen das Gespräch mit der Ärzteschaft suchen. „Dann würde man auch zu schnellen Lösungen kommen“, sagte der BÄK-Präsident. 

Montgomery lobte in seinem Grußwort die Gesundheitspolitik der Bundesregierung. Man sei sich zwar nicht in allen Punkten einig, doch habe sich das Verhältnis von Politik und Ärzteschaft positiv entwickelt. Das geplante Patientenrechtegesetz sowie die Novelle der ärztlichen Approbationsordnung seien Beispiele für die gute Zusammenarbeit von Politik und Ärzteschaft.

Bundgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hob zur Kongresseröffnung die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft hervor. Das Gesundheitswesen sei die Branche mit den meisten Arbeitsplätzen. Der Bedarf an diesen vor allem wohnortnahen Arbeitsplätzen werde weiter steigen, sagte der Minister.

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Er warb zur Kongresseröffnung für eine engere Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern sowie zwischen den einzelnen Professionen. „Hierfür hat die Koalition mit dem Versorgungsstrukturgesetz wichtige Voraussetzungen geschaffen“, betonte Bahr. © hil/aerzteblatt.de

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