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Ärzteschaft

Neue Patienteninformation zu Depression und Restless-Legs

Donnerstag, 14. Juni 2012

Berlin – Neue Patienteninformationen zu Depressionen und dem Restless-Legs-Syndrom hat die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) herausgegeben. In den beiden Broschüren „Einfach nur traurig – oder depressiv?“ und „Depression – Ratgeber für Angehörige“ erhalten Betroffenen und Angehörigen Hinweise zum Erkennen der Krankheit, zu gängigen Untersuchungsmethoden und den verschiedenen Möglichkeiten einer Therapie.

Die Patienteninformationen bieten unter anderem Hinweise, wie Sport oder der Austausch mit anderen Betroffenen die Behandlung unterstützen kann. Angehörige erhalten zudem Informationen zum richtigen Umgang mit Erkrankten und dem Verhalten im Notfall. Hintergrundinformationen zum Restless-Legs-Syndrom gibt die BÄK in ihrer Patienteninformation „Was kann ich gegen unruhige Beine tun?“.

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Etwa fünf bis zehn Prozent aller Menschen leiden am Restless-Legs-Syndrom. Frauen sind dabei häufiger betroffen als Männer. Oftmals leiden die Betroffenen in Folge dieser Erscheinungen an Schlafmangel und Erschöpfung.

Die Broschüre gibt es Tipps zur Vorbeugung, zum Beispiel durch Stressvermeidung oder richtige Ernährung und erläutert häufige Ursachen wie eine Nierenschwäche und Eisenmangel. Weiterführende Links verweisen auf Informationen im Internet und die Adressen von Selbsthilfegruppen.

© hil/aerzteblatt.de

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