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Ärzteschaft

BÄK möchte flexiblere Weiterbildung

Donnerstag, 14. Juni 2012

Berlin – „Die Lebens- und Arbeitsplanung der jetzt nachwachsenden Ärztegeneration schreit geradezu nach der Flexibilisierung der Weiter­bildungs­ordnung.“ Das sagte der Vorsitzende der Weiterbildungsgremien der Bundes­ärzte­kammer (BÄK), Franz-Joseph Bartmann, auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin.

Die ärztliche Tätigkeit sei so breit und variabel sei wie kaum ein anderer Beruf, so Bartmann. Entwicklungen, wie sie sich beispielsweise in der Telemedizin und bei der individualisierten Pharmakotherapie durch Genomanalyse andeuteten, müssten bereits heute im Kanon der Weiterbildungsthemen erscheinen, ohne dass sie einzelnen Gebieten zugeordnet und obligat für alle gefordert werden könnten.

Ärzte sollten deshalb die Möglichkeit haben, Weiterbildung auch berufsbegleitend zu absolvieren. „Diese müssten Ärzte aber auch ohne Unterbrechung der jeweils aktuellen Erwerbsbiographie wahrnehmen können“, betonte er.

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Weitere Punkte für eine Überarbeitung der (Muster)-Weiter­bildungs­ordnung seien die Einführung von Lernzielen, mehr ambulante Weiterbildung und mehr Verbundweiterbildungen sowie die obligate Einführung von Weiterbildungs- und Rotationsplänen. © hil/aerzteblatt.de

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